Logo

Fotografie

Fotografie – so machen Sie interessante Bilder

Bilder sagen mehr als tausend Worte – mit den folgenden Tipps gelingt Ihnen auch der spontane Schnappschuss.

von Anja Renggli und Marina Bühler, Layout & Grafik, Polygrafinnen in Ausbildung

«Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.»
Gisèle Freund

Interessante Perspektiven

Um aufregende Bilder zu schiessen, sollte man sich bewegen und in andere Blickwinkel wechseln. Hier zwei wichtige Fototipps, wie Sie mit dem Aufnahmestandpunkt Ihre Motive ins rechte Licht rücken.

Froschperspektive
Durch einen tief gelegenen Aufnahmestandpunkt verschiebt sich der Horizont und macht das Foto interessanter. Dazu kann man in die Knie gehen oder sich auf den Boden legen und Richtung Himmel fotografieren.

Froschperspektive

Vogelperspektive
Ist die Kamera abwärts gerichtet, entstehen aufregend wirkende Fotos, weil man diese Perspektive nicht oft einnimmt. Von oben herab fotografiert, kann die Bildaussage noch verstärkt werden – probieren Sie diese Perspektiven einfach mal aus.

Vogelperspektive

Der richtige Bildausschnitt – weniger ist mehr
In der Begeisterung über ein schönes Motiv möchte man gerne so viel wie möglich davon aufnehmen – was leider in stecknadelkopfgrossen Bildelementen endet und einer wirren Vielfalt von Bilddetails. Für den Betrachter leichter zu erfassen und damit auch gefälliger ist die Beschränkung auf wenige und aussagekräftigere Bildelemente. Das Zuschneiden des richtigen Bildausschnitts können Sie jedoch auch in der Nachbearbeitung vornehmen.

Gerader Horizont
Ein Horizont muss immer horizontal bleiben. Nur in Ausnahmefällen, wenn beispielsweise das bildbestimmende Objekt nicht parallel zum Horizont verläuft, ist die Abweichung nicht störend. Ein Wasserhorizont mit einer Abweichung von weniger als 1 Grad fällt dem Betrachter meistens schon unangenehm auf.

Der goldene Schnitt
Der Autofokus hätte am liebsten das Motiv in der Mitte. Weitaus besser wirken jedoch Aufnahmen bei denen man versucht, die Bildfläche in Gedanken in 3 gleiche Teile aufzuteilen – sowohl horizontal als auch vertikal. Das Motiv auf diesen gedachten Trennlinien platziert, ergibt einen harmonischeren Bildaufbau. Es handelt sich dabei um eine vereinfachte Anwendung des in der Kunst schon lange bekannten «Goldenen Schnitts».

Der goldene Schnitt

Fotografieren braucht Licht
Vermeiden Sie wenn möglich zu hartes Licht. Eine ausgewogene Beleuchtung hat man in der «goldenen Stunde», in der Früh oder am Abend, kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang. Versuchen Sie, ihr Foto so zu gestalten, dass sie mit dem Licht fotografieren, d.h. in die Richtung in die die Sonne scheint.

Portraitfotografie
Bei der Portraitfotografie sollten Sie darauf achten, dass Sie mit der Kamera auf die Nase der Person fokussieren. Halten Sie die Kamera nicht zu weit unten oder oben. Wählen Sie einen neutralen Hintergrund (z.B. bei Bewerbungsfotos) und achten Sie darauf, dass die zu fotografierende Person nicht ein weisses Oberteil trägt und vor einer weissen Wand steht.

Ein gut aufgenommenes Foto ist die halbe Miete
Um kleine Nachbearbeitungen wie z.B. das Zuschneiden, Aufhellen oder Farbstichbearbeitung eines Bildes vorzunehmen, gibt es verschiedene Programme, welche man kostenlos downloaden kann: Picasa und GIMP sind zwei davon. Mit dem Profi-Programm Adobe Photoshop können jedoch nach wie vor die besten Resultate erzielt werden.

Denken Sie daran: Je besser Sie das Foto aufnehmen, desto weniger muss nachbearbeitet werden. Wünschen Sie eine kompetente Beratung in Fotografie und Bildbearbeitung? Wir sind gerne für Sie da und verhelfen Ihnen zum optimalen Bild.

> Kontaktieren Sie uns...